2. Kohl- und Pinkeltour im Rheinland
Nach dem letztjährigen Erfolg der ersten Kohl- und Pinkeltour kam es am 27.02.2010 zur von allen Seiten vehement geforderten Wiederholung dieses norddeutschen Ereignisses.
Organisiert von seiner Durchlaucht Grünkohlkönig Oliver I. (Homann) und seiner liebreizenden Königin Anja I. (Kettelmann) startete eine 34 Personen starke Truppe (18 Erwachsene, 16 Kinder) um 14:30h vom Tennishaus auf eine Wandertour durch die Felder und Wälder Meckenheims.
Begleitet von strahlendem Sonnenschein mussten sich auch in diesem Jahr unterwegs zwei Mannschaften im harten Wettkampf messen. Beim Kugelschreiber-Flaschenspiel geriet der Wettkampf bald in den Hintergrund. Zu ausdrucksstark waren die Figuren, die von den einzelnen Teilnehmern kreiert wurden und für viel Gelächter sorgten (s. Bilder)
Beim anschließenden Geschicklichkeitswettbewerb mit Tennisschläger, Ball und Stange kam es besonders auf die Koordination der einzelnen Paare an während im folgenden Bobby-car Rennen einmal mehr die Kinder auf eindrucksvolle Weise zeigten, wie man diese Teufelsgeräte am besten beherrscht.
Eine der goldenen Regeln einer Kohl- und Pinkeltour schreibt vor, an jeder Kreuzung anzuhalten und ein kleines Schlückchen edlen Likörs bzw. Schnaps zu sich zu nehmen. Ein perfekt ausgestatteter und geschmückter Grünkohl-Bollerwagen sorgte dafür, das alle Erwachsenen gerne diese Regel befolgten. Für das leibliche Wohl der Kinder war ebenfalls bestens gesorgt.
Nach der ca. dreistündigen Wanderung erwartete im Tennishaus die hungrigen Teilnehmer ein „feudales" Grünkohlessen. In bester norddeutscher Tradition natürlich mit Original Pinkelwurst. Ein herzliches Dankeschön geht an dieser Stelle an die Köchin Alexandra Homann.
Nach dem Gaumenschmaus wurden unter brausendem Applaus Jürgen Haas und Susanne Weiß als neues Grünkohlkönigspaar bestimmt und mit den Insignien der Macht (Knochen und Krone) ausgestattet. Bis Mitternacht wurde dann bei viel Musik und Tanz die Thronbesteigung der „neuen" Majestäten gefeiert. Man war sich einig, diese norddeutsche Tradition zu einer ständigen Einrichtung werden zu lassen.
Jochen Grenz












